Mittwoch, 7. Dezember 2016

- Richtfest "Lagenser Forum" am Drawenhof

Gerade erst vier Monate ist es her, dass wir Ihnen über die Grundsteinlegung für das "Lagenser Forum" am Drawenhof (neues Rathaus etc.) berichtet haben (siehe unseren Bericht vom 9. August 2016). Am 14. Oktober 2016 haben wir Sie in einem Zwischenstand mit Text und Bildern darüber informiert, dass die Baukörper bereits stehen und es erhebliche Fortschritte beim Bau gegeben hat.

Und nun ist schon Richtfest!

Gestern (6. Dezember 2016) haben der Bürgermeister und der verantwortliche Geschäftsführer von List-Bau in Bielefeld in einer kleinen Feierstunde den Stand der Baumaßnahmen gewürdigt und sich erfreut darüber gezeigt, dass bisher alles ohne Unfälle und (abgesehen von einer kurzzeitigen Überflutung am Marktplatz) ohne größere Pannen abgelaufen ist. Dann wurde der Richtkranz auf den Rohbau gehievt und mit dem entsprechenden Zeremoniell der Bauarbeiter dort befestigt.

In letzter Zeit sind wir in Deutschland ja einige Pannen auf Großbaustellen gewohnt. Aber hier sieht man: So zügig kann es also auch voran gehen, es muss nicht immer nur über Pannen gesprochen werden.

Zur weiteren Information und zur Veranschaulichung zeigen wir Ihnen einige Bilder (wie immer durch Anklicken vergrößerbar). Eventuell folgen in den nächsten Tagen auch noch ein paar kleine Videos. 

Ihre
BBL
















Donnerstag, 1. Dezember 2016

- Pläne für einen neuen Schulkomplex des Christlichen Schulfördervereins Lippe e. V. und die Schullandschaft in Lage

Vor einigen Monaten war der Christliche Schulförderverein Lippe e. V. mit Sitz in Detmold an die Stadt Lage herangetreten mit der Bitte um Veräußerung eines städtischen Grundstücks in Ehrentrup. Es gab Pläne, dort einen neuen Schulkomplex zu errichten, der von der Grundschule bis zum Gymnasium diverse Schulformen enthalten sollte. Dieser Schulkomplex wäre nicht in staatlicher, sondern in privater Trägerschaft entstanden, so, wie es schon bei Grundschulen (auch im Stadtgebiet von Lage) und anderen Schulen (beispielsweise in Detmold) der Fall war und ist.

Der Christliche Schulförderverein Lippe hat seinen Antrag auf Grundstückskauf, aus welchen Gründen auch immer, schon längst zurückgezogen. Dennoch sollte das Thema auf besonderen Wunsch einiger Politikerinnen bzw. Politiker jetzt unbedingt noch einmal auf die Tagesordnung des Schulausschusses am 22.11.2016. Warum das genau geschehen sollte, bleibt unklar – offenbar wollte man einfach mal eine allgemeine Stellungnahme abgeben und seine/ihre Meinung kundtun, auch wenn es dafür keine Notwendigkeit mehr gab.

Die Debatte im Schulausschuss lief auf keinem guten Niveau. Es zeigte sich bei vielen Diskussionsbeiträgen eine erhebliche Unkenntnis über die Sachlage (auch, was den Status und die generelle Rolle von Privatschulen anbetrifft). Es gab Behauptungen über mögliche Auswirkungen einer Neugründung, die durch keinerlei Belege oder Beweise gerechtfertigt wurden. Das Ratsmitglied der Grünen Titus Donhauser schwang sich gar zu der Behauptung auf (Zitat aus der LZ vom 24.11.2016): „Sobald hier in Lage ein weiteres Schulzentrum entsteht, bricht die bestehende Schullandschaft zusammen.“

Auch die BBL hat die Entstehung eines neuen Schulzentrums nicht gefordert oder gefördert, weil es in Lage im Moment ein Schulangebot gibt, das im Prinzip alle Wünsche abdeckt. Verbesserungsmöglichkeiten sind nicht ausgeschlossen, aber eine dringende Notwendigkeit zum Handeln gibt es im Moment nicht. Wir stehen also nicht im Verdacht, Förderer des Christlichen Schulvereins zu sein. Aber eine sachgerechte Debatte, die nicht von Pauschalannahmen und Vorurteilen ausgeht, sondern sich an die Fakten hält, wird man ja doch noch verlangen dürfen.

Für die Aussage von Herrn Donhauser beispielsweise gibt es keinerlei Belege. Natürlich wäre es nicht völlig auszuschließen gewesen, dass nach einem Bau eines neuen Schulzentrums bestehende Lagenser Schulen Auswirkungen gespürt hätten. Aber wie genau die real ausgefallen wären oder ob es gar zu Schließungen gekommen wäre, ist so pauschal überhaupt nicht zu sagen. Und gegen eine Art von „Konkurrenzdruck“ durch andere (auch private) Schulen ist im Prinzip nichts einzuwenden, weil es immer hilft, die bereits bestehenden Schulen zu verbessern.

Im Schulausschuss wurde dann mit Mehrheit (nicht mit Zustimmung der BBL) ein gemeinsam von der SPD und den Grünen eingebrachter „Antrag“ verabschiedet, der angeblich besonders „wertfrei“ sein sollte und daher sinngemäß nur die Formulierung enthielt, der Schulausschuss spreche sich dafür aus, dass in Lage kein neues Schulzentrum entstehen sollte. 

Außen vor blieb dabei, dass bei einer solch pauschalen Formulierung jegliche Gründung jedes neuen Schulzentrums jeder Art für alle Zukunft ausgeschlossen würde. Oder für wen oder was und für welche Zeit soll diese Aussage Gültigkeit haben?

Außen vor blieb dabei auch, dass der Schulausschuss für solche Anträge gar nicht die Befugnis besitzt. So etwas kann höchstens als eine allgemeine Willensbekundung in die Welt gesetzt werden und wäre damit in dieser Form ziemlich überflüssig.

Außerdem blieb dabei unberücksichtigt, dass weder der Schulausschuss noch die Stadt Lage die Befugnis haben, die Ansiedlung einer neuen privaten Schule zu verhindern, jedenfalls nicht dann, wenn die Schule alle anderen gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Die Stadt kann sich weigern, ein Grundstück zu verkaufen (aber dieses „Problem“ hatte sich ja mittlerweile sowieso erledigt). Aber sobald der Schulverein ein anderes Grundstück gefunden hätte, etwa ein privates, hätte er das Schulzentrum in Lage bauen können, ohne dass der Schulausschuss oder der Rat oder die Stadt eine Möglichkeit der Verhinderung gehabt hätten. Insofern waren das gesamte Vorgehen des Schulausschusses und auch (und vor allem) der verabschiedete Antrag im Grunde ein Schuss in den Ofen und eine gewisse Demonstration der Fehleinschätzung bzw. Selbstüberschätzung. Der Antrag, der eigentlich die Handlungsfähigkeit der Politik in Lage dokumentieren sollte, wurde so eher zu einer Demonstration der Hilflosigkeit.

Weiterhin zeigte sich in der Debatte eine deutliche Unkenntnis über die Bedeutung und die Arbeit von Schulen in privater Trägerschaft. Wir haben auch hier keinerlei Bedürfnis, den Christlichen Schulförderverein oder eine christliche Bekenntnisschule in privater Trägerschaft zu verteidigen. Aber was in der Diskussion generell über Schulen in privater Trägerschaft geäußert wurde, zeugte tatsächlich von Unkenntnis und häufig von Vorurteilen. Und eine ähnliche von Unkenntnis und Vorurteilen geprägte Position zeigte sich wohl auch bei der Tagung der SPD Lage am 25. November 2016 im "Hörster Krug", jedenfalls, wenn man den Veröffentlichungen in der LZ und dem Postillon über die Ergebnisse dieser Tagung Glauben schenken darf. Auch hier wurde demnach so getan, als könnten Schulen in privater Trägerschaft losgelöst von allen Vorgaben ihre eigenen Bildungsinhalte unterrichten und als seien Schulen in privater Trägerschaft nur für reiche Familien erschwinglich, die ein Schulgeld bezahlen können. Alle diese Aussagen und Annahmen sind in dieser Pauschalität einfach Unsinn.

Die BBL hat von Beginn an die Position vertreten, ein neues Schulzentrum in Lage sei nicht notwendig, aber die Stadt habe gar keine Möglichkeiten, solchen Planungen entgegen zu treten oder gar den Bau am Ende zu verhindern. Gebaut werde dieses Schulzentrum auf jeden Fall (so hatte es auch der Vertreter des Christlichen Schulfördervereins in der vorherigen Schulausschusssitzung noch einmal deutlich betont). Bevor es dann in einer anderen Gemeinde an den Grenzen der Stadt Lage gebaut werde und damit genau die gleichen möglichen negativen Auswirkungen auf die Schullandschaft in Lage hätte, als wenn es in Lage stände, sollte man lieber gleich die Vorteile für Lage sichern und das Schulzentrum in Lage bauen lassen.

Über diese Position musste dann am Ende gar nicht mehr entschieden werden, weil der christliche Schulverein, wie gesagt, seinen Antrag auf Grundstückskauf zurückgezogen hat. Aber die nachträgliche Diskussion im Schulausschuss darüber hätte man lieber auch lassen sollen. Sie war kein Ruhmesblatt.

Ihre
BBL

Freitag, 25. November 2016

- Preis der Kluckhohn-Stiftung 2016 für Stadtarchivarin Christina Pohl

Die August - Kluckhohn - Stiftung fördert wissenschaftliche Arbeiten und Ausstellungen, die sich mit der Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt Lage sowie der Geschichte bedeutender Lagenser Familien befassen. Einmal im Jahr gibt es eine Preisverleihung für Personen, die sich um diesen Stiftungszweck verdient gemacht haben.

Für das Jahr 2016 ist die Stadtarchivarin Frau Christina Pohl die ausgewählte Preisträgerin. In einer kleinen Feierstunde wurde ihr heute der Preis überreicht.

Viele mögen spontan denken, dass es sich angesichts der vielen anderen politischen Ereignisse hier eher um eine Belanglosigkeit handele. Diese Betrachtungsweise wäre nach unserer Ansicht allerdings falsch.

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, wiederholt sie“, heißt es in einem klugen Satz. Es ist bei vernünftiger Betrachtung eigentlich keine Situation denkbar, in der eine reine Wiederholung der Vergangenheit sinnvoll erscheinen könnte.

Wenn man also Vergangenheit nicht wiederholen, sondern vielleicht sogar aus ihr lernen will, muss Vergangenheit präsent bleiben und in möglichst vielfältiger Form „erhalten“ werden.

In einem Stadtarchiv wie dem der Stadt Lage werden nicht einfach nur Akten gelagert und ab und zu entstaubt, sondern hier wird Vergangenheit aufbewahrt und bei Bedarf in der Zukunft immer wieder zugänglich gemacht. Hier wird also sozusagen das Gedächtnis der Stadt Lage aufbewahrt. Dass das eine wichtige Aufgabe ist, dürfte unstrittig sein.

Auch von dieser Stelle aus daher noch einmal herzliche Glückwünsche an Frau Christina Pohl, die den Preis sicher verdient hat.

Im Anschluss zeigen wir Ihnen noch ein paar Bilder von dem kleinen Festakt, der heute (25. November 2016) im Rathaus stattfand (Bilder wie immer durch Anklicken vergrößerbar).

Ihre
BBL






Freitag, 11. November 2016

- Namensfindung "City-Center Neu"

Vor einigen Wochen hatte die Stadt Lage ihre Bürger/innen gebeten, Vorschläge für die Benennung des Gesamtkomplexes „Neues Rathaus“ einzureichen. Ungefähr 75 Einsendungen sind eingegangen.

Eine Arbeitsgruppe hat sich mit den Vorschlägen beschäftigt und eine Vorauswahl getroffen.

Die drei folgenden Vorschläge wurden favorisiert:

                                                 a) Rathaus-Quartier
                                                 b) Lagenser Forum
                                                 c) Am Drawenhof

"Am Drawenhof" stellt dabei die historische Beziehung zu dem ehemals dort vorhandenen Drawenhof her. 
In der Ratssitzung am gestrigen Abend (10. November 2016) wurde die Entscheidung getroffen:

Das neue Rathaus soll zukünftig und ganz einfach als "Rathaus" bezeichnet werden. Das „alte“ Rathaus soll zukünftig als „historisches Rathaus“ bezeichnet werden.

Der gesamte Bereich des neuen Rathauses mit dem zur Innenstadt ausgerichteten gewerblichen Gebäudeteil heißt in Zukunft „Lagenser Forum“. Die Postanschrift für das neue Rathaus und damit auch die Bezeichnung für den Platz am rückwärtigen Eingang lautet „Am Drawenhof“. Damit ist auch der historische Bezug zu dem hier ehemals vorhandenen Hof vorhanden.

Die Namensgebung verlief unproblematisch und einstimmig. Wir hoffen (und gehen auch davon aus), dass diese Benennungen anschaulich und eingängig sind und gut angenommen werden.

Ihre
BBL

Samstag, 5. November 2016

- offizielle Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeuges HLF 20 an die Feuerwehr Lage

Gestern (Freitag, 4.11.2016) wurde im Beisein u. a. von Mitgliedern der Feuerwehren, der Politik, der Verwaltungsspitze und beteiligter Firmen in der Feuerwache Lage offiziell das neue Feuerwehrfahrzeug HLF 20 (Mercedes/Magirus) an die Freiwillige Feuerwehr Lage, Löschzug Lage, übergeben.

Dieses moderne Fahrzeug, das zusätzlich nach den spezifischen Wünschen und Bedürfnissen der Lagenser Feuerwehr ausgestattet wurde und sowohl für die Rettung als auch für das Löschen vorbereitet ist (Kosten: insgesamt ca. 350.000 €), löst ein in die Jahre gekommenes altes Fahrzeug ab.

Bei dem Preis mag man angesichts der schwierigen Haushaltslage auf den ersten Blick zusammenzucken – schließlich kann man dafür in etwa auch zwei preiswerte Einfamilienhäuser bauen. Aber beim zweiten Hinsehen dürfte klar werden, dass das Geld in Wirklichkeit gut angelegt ist. Es geht darum, im Falle eines Falles möglichst schnell und konfliktfrei Menschenleben zu retten. Und dafür sollten Fahrzeuge mit modernste Ausstattung bereitstehen. Darüber waren sich bei dem Beschluss auch alle Ratsfraktionen einig – der Beschluss zur Anschaffung erfolgte einstimmig.

Nachfolgend einige Fotos von der Veranstaltung, die u. a. zeigen, welch beeindruckendes Gerät ein modernes Feuerwehrfahrzeug mittlerweile ist.

Ihre
BBL





Donnerstag, 27. Oktober 2016

- Haushalt 2017: Haushaltsrede und Daten zum Haushalt

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Seite,

am 6. Oktober 2016 wurde im Rat der Stadt Lage der Entwurf für den Haushalt 2017 eingebracht, der jetzt in den Gremien beraten wird. Kämmerer Frank Limpke hielt die dazu fällige Haushaltsrede, in der er Einzelheiten und Besonderheiten erläuterte und in der er Bezug nahm auf einige ausgewählte Daten aus dem Haushaltsentwurf.

Für alle diejenigen, die keine Gelegenheit hatten, an der Ratssitzung teilzunehmen, die sich aber für Haushaltsfragen und konkrete Haushaltsdaten interessieren, veröffentlichen wir einmal die Haushaltsrede und zum anderen die Darstellung der Zahlen und Fakten anhand einer Folienpräsentation.

Beides können Sie sich unter den beiden folgenden Links herunterladen:



Ihre
BBL

Mittwoch, 19. Oktober 2016

- Flüchtlingsunterkünfte in Hörste jetzt komplett

Liebe Besucherinnen und Besucher,

im Ortsteil Hörste standen bisher nur drei der eigentlich geplanten sechs Flüchtlingsunterkünfte (siehe auch unseren Bericht vom 24. August 2016!).
 
In den letzten Tagen wurden jetzt auch die noch fehlenden drei Unterkünfte aufgestellt. Zur Veranschaulichung zeigen wir Ihnen drei Fotos (wie immer durch Anklicken vergrößerbar).

Die Fotos stammen vom 16.10.2016. Mittlerweile wurde danach auch noch die Zuwegung befestigt, so dass der Aufbau in Hörste mehr oder weniger komplett ist. 

Nun sehen wir mal, wann die ersten Geflüchteten in die Häuser einziehen werden. Im Grunde ist alles vorbereitet.

Ihre
BBL





Freitag, 14. Oktober 2016

- Baustelle "neues Rathaus" bzw. "neues City-Center": aktueller Stand der Arbeiten

Liebe Besucherinnen und Besucher,

am 9. August 2016 fand die Grundsteinlegung für das „neue City-Center“ statt. Wir haben Sie in einem kleinen Beitrag darüber unterrichtet und auch einige Fotos beigefügt.

Was hat sich seitdem getan?

Es gibt erhebliche Fortschritte, und der Baukörper ist bereits in etwa erkennbar.

Nicht jeder hat die Gelegenheit, die Baustelle ständig oder häufiger zu besichtigen. Daher möchten wir hin und wieder einige Fotos bzw. kleine Videos auf unserer Homepage veröffentlichen, damit sich alle die informieren können, die auf anderen Wegen keine Gelegenheit haben.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen vier Fotos, die den aktuellen Stand dokumentieren. Das erste Foto ist zum Vergleich von in etwa dem gleichen rückwärtigen Standort (ehemaliger Parkplatz City-Center) aufgenommen wie vor einigen Wochen die Fotos bei der Grundsteinlegung. Zusätzlich zeigen wir Ihnen ein kleines Video, u. a. mit "Baustellengeräuschen".

Die Fotos können Sie wie immer durch Anklicken vergrößern. Das Video ist ebenfalls auf Vollbild vergrößerbar, wenn Sie gängige Browser wie zum Beispiel Google Chrome oder Microsoft Edge verwenden. Auf einigen wenigen Browsern jedoch kann es mit der Vergrößerung auf Vollbild evtl. Probleme geben, zum Beispiel beim Browser Firefox. Falls Sie also einen Browser verwenden, bei dem die Vergrößerung nicht möglich sein sollte, müssten Sie entweder versuchen unsere Seite mit einem anderen Browser (z. B. einem der oben genannten) zu öffnen oder Sie müssten sich ausnahmsweise mit der kleineren Darstellung zufriedengeben. Denn auch daraus können Sie sicher einen ersten Eindruck gewinnen.

Wir werden Sie in unregelmäßigen Abständen weiterhin mit Fotos und Videos über den Baufortschritt auf dem neuesten Stand halten.

Ihre
BBL











Sonntag, 9. Oktober 2016

- einige Impressionen vom Gelände der Landesgartenschau NRW 2017


Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir hatten Sie bereits in einem Beitrag vom 3. Oktober 2016 darüber unterrichtet, dass es für die Kommunalpolitikerinnen und  -politiker aus der Region am 26. September 2016 die Gelegenheit gab, das Gelände der am 12. April 2017 beginnenden und bis Oktober 2017 dauernden Landesgartenschau in Bad Lippspringe zu besichtigen und den Stand der Arbeiten kennenzulernen. Wir wollten Ihnen auch noch einige Bilder zeigen und damit einige visuelle Eindrücke vermitteln. Das werden wir im Folgenden mit einer kleinen Fotoserie tun.

Etwa 500 Politikerinnen und Politiker waren der Einladung gefolgt. Natürlich hatte das Treffen auch den Zweck, für die kommende Landesgartenschau zu werben. Das ist ja auch legitim.

Wir können nach unseren ersten Eindrücken mit gutem Gewissen werben: Vielleicht bekommen Sie nach dem Betrachten der Bilder Lust, der Landesgartenschau im kommenden Frühjahr oder Sommer selbst einen Besuch abzustatten. Wir denken, dass es sich lohnt. Und Bad Lippspringe liegt ja nicht weit entfernt. Natürlich hat im Moment vieles noch ein wenig Baustellencharakter. Aber aus dem, was bereits vorhanden ist, lässt sich schon erkennen, dass (nicht nur) für Blumenliebhaber und Naturfreunde im kommenden Jahr eine schöne und blühende Parklandschaft zu besichtigen sein wird. Wichtig: Auch Kinder werden auf ihre Kosten kommen. Und auch wichtig: Selbstverständlich ist auch an die Menschen mit Behinderungen, beispielsweise an Rollstuhlfahrer, gedacht worden.

Die folgende kleine Bilderserie (Bilder wie immer durch Anklicken vergrößerbar) soll einen ersten kleinen Eindruck vermitteln. Die ersten drei Bilder stammen aus den offiziellen Prospekten bzw. von einem offiziellen Plakat. Sie zeigen zum Teil die Zustände, wie sie für das nächste Jahr geplant sind (beispielsweise das dritte Bild, das den geplanten Eingangsbereich im fertigen Zustand zeigt). Dann folgen die Bilder über den Zustand, wie er augenblicklich herrscht. So zeigt beispielsweise das vierte Bild den jetzigen Zustand des Eingangsbereiches mit dem großen Wasserbecken im Rohzustand - im Vergleich zum dritten Bild, wo gezeigt wird, wie es im nächsten Jahr aussehen soll und wohl auch wird.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Betrachten der Bilder und hoffen, dass Sie einige Eindrücke und vielleicht Lust auf einen Besuch bekommen.

Ihre
BBL

















Donnerstag, 6. Oktober 2016

- Informationsabend zu Flüchtlingen in Heiden

Liebe Besucherinnen und Besucher,

gestern Abend (5.10.2016) fand nach Kachtenhausen und Hörste auch in Heiden der angekündigte Informationsabend zur geplanten Unterbringung von Geflüchteten statt.

Die Flüchtlingsheime konnten noch nicht besichtigt werden, da in Heiden noch keine stehen. Vorläufig werden nur die Fundamente errichtet, die Heime folgen in den nächsten Wochen.

Also gab es nur den Informationsabend in der Kirche. Er war gut besucht, allerdings war die Kirche nicht unbedingt überfüllt (siehe unten stehendes Foto, durch Anklicken vergrößerbar).

Wir konnten leider nur die ersten 30-35 Minuten persönlich teilnehmen, weil danach unsere langfristig angesetzte Fraktionssitzung stattfand. Zu Beginn erfolgte von den vier Herren von der Verwaltung (auf dem Foto von links: den Herren Rayczik, Dölle, Landrock und Paulussen) jeweils eine kurze Einführung. Danach war die Bevölkerung eingeladen zu fragen und Stellung zu nehmen. 

Die ersten (kritischen) Fragen bezogen sich im Wesentlichen auf das Procedere, nämlich, wie es denn zur Auswahl von Heiden und der Auswahl des Platzes gekommen sei, wer das wann beschlossen habe etc. Ein Bürger aus Heiden war sogar der Meinung, eine Dezentralisierung der Unterbringung (also eine Unterbringung auch in den Ortsteilen, nicht nur in der Kernstadt) sei nach wissenschaftlichen Erkenntnissen kontraproduktiv. Es sei besser, die Flüchtlinge zentralisiert in der Kernstadt unterzubringen. Die Verwaltungsvertreter stellten dagegen ihre (andere) Sichtweise dar und erläuterten, wie es zur Auswahl der Ortsteile gekommen sei.

Bis dahin war die Diskussion zwar von kritischen Beiträgen aus der Bevölkerung geprägt, aber doch weitgehend sachbezogen. Wir mussten wegen der angesetzten Fraktionssitzung zu diesem Zeitpunkt die Veranstaltung verlassen. Falls es noch in gravierender Weise eine Änderung des Diskussionscharakters oder andere Vorfälle gegeben haben sollte, werden wir Sie nachträglich darüber noch informieren.

Ihre
BBL